Der internationale Frauentag

Der internationale Frauentag

Internationaler Frauentag

Der 8. März ist für Mädchen, Frauen und Menschen, die sich als Frau definieren, ein besonderer Tag. Denn es ist der Internationale Frauentag, der oft auch "Weltfrauentag" genannt wird. Der Gedenktag macht auf die Gleichberechtigung der Geschlechter aufmerksam und wurde vor über 100 Jahren ins Leben gerufen. Überall auf der Welt finden Aktionen und Demonstrationen von Menschen statt, die sich für die Rechte von Mädchen und Frauen einsetzen und für die Gleichbehandlung von Mann und Frau.

 

Die Geschichte des Weltfrauentages

  • Am 19. März 1911 hat man in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Schweden, Dänemark und den USA den ersten internationalen Frauentag gefeiert. Die Idee für einen Frauentag kam 1910 von der deutschen Sozialistin Clara Zetkin bei der „Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ in Kopenhagen. Damals durften in Deutschland und anderen Ländern nur Männer wählen.
  • Ab 1911 demonstrieren die Frauen für das Wahlrecht, für gleiche Bezahlung und für einen besseren Schutz bei der Arbeit. 
  • 1918 dürfen die Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen. 
  • Seit 1921 findet der Weltfrauentag immer am 8. März statt. 
  • 1975 gibt es an diesem Tag zum ersten Mal eine Feier der Vereinten Nationen. 

 

Es gibt noch immer Unterschiede 

Heutzutage haben Männer und Frauen in Deutschland dieselben Rechte. So steht es zumindest in unserem Grundgesetz.

Seit dem ersten Weltfrauentag bis heute hat sich viel getan. Trotzdem werden Frauen und Männer in vielen Ländern noch nicht gleichbehandelt. Das gilt auch für Deutschland. Zum Beispiel gibt es viel mehr Firmenchefs als Firmenchefinnen. Außerdem verdienen Frauen oft weniger als Männer, auch wenn sie die gleiche Arbeit genauso gut machen. 

 

Benachteiligung von Frauen in anderen Ländern

In anderen Ländern der Welt gibt es allerdings viel stärkere Ungerechtigkeiten. Beispielsweise dürfen Frauen in einigen arabischen Staaten noch immer nicht wählen. Sie können also keinen Einfluss auf die Politik in ihrem Land nehmen. Auch im privaten Bereich werden Frauen in vielen Ländern stark unterdrückt. Zum Beispiel, indem sie keinen Zugang zu Bildung haben, also nur kurz oder gar nicht zur Schule gehen und nicht studieren dürfen. Oder nur mit dem Einverständnis eines Mannes Entscheidungen treffen können, reisen oder draußen sein dürfen. Auf solche und andere Ungerechtigkeiten sollte natürlich nicht nur am Weltfrauentag aufmerksam gemacht werden.

 

Frauentag als Feiertag

2020 führte Berlin als erstes Bundesland den Frauentag als Feiertag ein, ab 2023 ist am 8. März auch in Mecklenburg-Vorpommern frei. In diesen zwei Bundesländern ist der 8. März somit ein Feiertag für alle.

 

 

Forrás: https://www.kindersache.de, https://www.derdiedaf.com/

Nincs még hozzászólás.

A hozzászóláshoz először be kell lépjél Bejelentkezés