Egyetemista szállást keres!

Egyetemista szállást keres!

Nálunk Pécsett rengeteg egyetemista él. Nemsokára kezdődik az őszi szemeszter az egyetemeken és minden nap látom, hogy újabb és újabb fiatal lakók költöznek a szomszédos lakásokba.

Erről eszembe jutott, mikor egyetemistaként én is minden szeptemberben költözködtem a kollégiumba! (Kocsi telepakolva. Én már alig vártam, a szüleim meg rosszul voltak az aggodalomtól. :-) )

De milyen szálláslehetőségeik vannak az egyetemistáknak Németországban? Ezzel a témával foglalkozik a következő középfokú szövegértési feladat.

Olvasd el és válaszolj a lenti kérdésekre! 

 

Student sucht Unterkunft!

 

Hotel Mama, Wohnheimzimmer oder eine eigene Wohnung? Rund 2,8 Millionen Studierende gibt es in Deutschland, und die wollen nicht nur lernen, sondern auch wohnen. Doch es ist gar nicht so einfach, eine Bleibe zu finden.

Eine nette und vor allem bezahlbare Unterkunft in der Nähe des Campus wünschen sich Studierende, doch für die meisten bleibt das ein Traum. Oft entwickelt sich die Suche nach einer Bleibe sogar zum Albtraum, denn das Angebot an Studentenzimmern und kleinen Wohnungen ist knapp, und außerdem sind die Mietpreise in den letzten Jahren explodiert. Besonders dramatisch ist die Situation in beliebten Studentenstädten wie München, Köln oder Münster – vor allem vor dem Wintersemester. Denn dann starten etwa 80 Prozent der Studiengänge. Im Frühjahr, also zum Sommersemester, besteht eher die Chance, etwas zu finden. Tijana aus Serbien gehört zu denjenigen, die sehr großes Glück hatten. Stolz präsentiert sie ihre Bleibe:

„Das ist mein Zimmer, die Nr. 23. Hier ist ein Regal, auf der anderen Seite gibt es ein Waschbecken, hier ist ein Schrank für Klamotten, ein Bett, ein bisschen klein für meinen Geschmack. Dann einen großen Arbeitstisch, also ein Zimmer von 10 oder 11 Quadratmetern, nicht mehr.“

Tijana kommt aus Serbien. Vermittelt wurde ihr das Wohnheimzimmer vom Studentenwerk. Die 25-Jährige ist in einem der selten gewordenen alten Wohnheime im Kasernenstil gelandet: Links und rechts von einem düsteren Flur gehen die Zimmer ab, und das Gemeinschaftsbad wirkt alles andere als einladend. In der Regel wohnen Studierende heutzutage aber wesentlich komfortabler, zum Beispiel in einer vom Studentenwerk vermittelten Wohnung, sagt die Pressesprecherin des Kölner Studentenwerks, Cornelia Gerecke:

„Bei uns gibt es komplett eingerichtete Küchen, zwei Bäder, Balkone fast für alle, also, und die Zimmer, die haben so 17 Quadratmeter. Bei uns kosten die Durchschnittsmieten so 231 Euro. Das ist schon inklusive Nebenkosten. So günstig kann man natürlich auf dem freien Markt nicht wohnen.“

Das Deutsche Studentenwerk bietet bundesweit rund 189.500 Wohnplätze an. Ein Platz in einem der Studentenwohnheime ist immer noch die preisgünstigste Art zu wohnen. Die durchschnittliche Warmmiete, also inklusive Nebenkosten wie Wasser und Strom, beträgt rund 234 Euro im Monat. Für Neuankömmlinge aus dem Ausland gibt es sogar einen speziellen Service, so Cornelia Gerecke:

„Wir haben ’ne Ansprechpartnerin bei uns in der Wohnheimabteilung, die kümmert sich dann eben um ausländische Studierende. Und 37 Prozent unserer Wohnheimbewohner sind ausländische Studierende. Aber wir versuchen auf jeden Fall, auch immer in einem Wohnheim eine gute Mischung zu haben, damit es nicht zu so ’ner Ghettobildung kommt.“

In den Studentenwohnheimen wird darauf geachtet, dass es ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter und der Kulturen gibt. Denn gibt es ein Missverhältnis, kann es schnell zur Ghettobildung kommen. Menschen aus demselben Kulturkreis bilden eine Gruppe und schotten sich ab. Am Infopoint des Kölner Studentenwerks herrscht kurz vor Beginn des Wintersemesters lebhafter Andrang. Hier werden die begehrten Wohnheimplätze zugeteilt, auf die auch diese Studenten hoffen:

„Ist auf jeden Fall das Beste, was man machen kann als Student. / … weil das deutlich günstiger ist und auch geselliger. / Ich suche eine Wohnung ab Oktober. Also, innerhalb eines Semesters geht das sowieso nicht anscheinend, und man muss, glaub ich, schon zwei Semester warten, zumal ich eine Wohnung in der Nähe der Hochschule suche.“

Wer keinen der begehrten Plätze ergattert, muss sich anderswo ein Dach über dem Kopf suchen. Eine Möglichkeit – bei den Eltern zu wohnen, so wie der Medizinstudent Harold:

„Das [ist] gerade so aus der Not geboren, sozusagen. Das ist auch eine Kostenfrage als Student.“

Weil die Wohnung der Mutter in der Nähe der Universität liegt und er keine Miete zahlen muss, ist Harold vorübergehend dort eingezogen, als er nach seinem Auslandssemester keine Wohnung fand. Allerdings war das eine Entscheidung, die aus der Not geboren war, eine, die er treffen musste, weil er keine andere Wahl hatte. Glücklich ist er mit seiner Wohnsituation nicht:

„Naja, man bleibt definitiv immer Kind. Und man muss sich halt auch immer anpassen. Das fängt von an: ‚Ja, warum bist du nicht vor 12 Uhr zuhause?‘ bis hin: ‚Ja, putz mal einmal mehr dein Zimmer‘.“

Harold sucht schon länger nach eigenen vier Wänden. Doch auf dem freien Wohnungsmarkt, dort, wo Eigentümer ihre Objekte anbieten, ist das gar nicht so einfach – aus verschiedenen Gründen, wie er meint:

„Kleine Wohnungen sind vom Preis-Leistung[sverhältnis] meistens wesentlich überteuert. Und das Problem ist: Den meisten Vermietern sind Studenten nicht immer ganz lieb, so dass ein Berufstätiger eher den Vorzug bekommt.“

Der russische Geographiestudent Vitali hingegen hat es geschafft, auf dem privaten Wohnungsmarkt ein Ein-Zimmer-Appartement zu bekommen. Allerdings hat es etwas gedauert:

„Ich hab überall gesucht. Also, zwei, drei Monate sollte man sich vorher schon Zeit lassen, kurzfristig wird das meistens nichts. Ich wohne mit meiner Freundin, spart Miete.“

Möglichkeit Nummer drei ist eine Wohngemeinschaft, kurz WG – entweder mit einem Lebenspartner oder mit anderen Studierenden. Nur sind auch diese Zimmer begehrt. Wer möchte, nimmt an einem sogenannten „Zimmer-Speed-Dating“ teil. Hier geht es darum, diejenigen, die einen neuen Mitbewohner für ein WG-Zimmer suchen, von sich zu überzeugen. Denn in einer WG, wo man auf engem Raum zusammenlebt und sich Küche und Bad teilt, muss man miteinander harmonieren.

Eine vierte Möglichkeit: Wohnen für Hilfe. Die Idee hinter dieser Aktion ist, dass Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammengebracht werden. Ältere Menschen, Alleinerziehende, Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderung, die Platz in ihrer Wohnung oder ihrem Haus haben, nehmen Studierende bei sich auf. In einem Vertrag werden Art und Umfang der Hilfe sowie die Höhe der Nebenkosten festgehalten. Die Faustregel ist oft: Pro Quadratmeter überlassenem Wohnraum leisten die Studierenden eine Stunde Hilfe im Monat. Das reicht von Gartenarbeit und dem Füttern des Haustieres über kleinere Reparaturen und das Fensterputzen bis hin zum Einkaufen. Auch Tijana kann sich diese Art des Wohnens vorstellen. Doch derzeit möchte die Serbin aus ihrem Wohnheim mit Bewohnern aus aller Welt nicht weg, denn sie fühlt sich dort pudelwohl:

„Weil ich hier supertolle Leute kennengelernt habe. Also, ich bin hier Ausländerin, und natürlich brauche ich hier neue Freunde in einer ganz neuen Stadt. Und wir wohnen hier in einer Multi-Kulti-Atmosphäre, in Frieden mit so viel Toleranz und Respekt voreinander. Und wenn die ganze Welt so wäre, also das wäre ein perfekter Ort.“

 

Forrás: www.dw.com

 

s Studentenheim / Studentenwohnheim – kollégium, diákszálló

s Studentenwerk / s Studierendenwerk – diákszövetség

e Kaserne – kaszárnya

sich abschotten – különválni, elszigetelődni

e Warmmiete -bérleti díj rezsiköltséggel együtt 

r Neuankömmling – új jövevény, újonnan érkezett

r Andrang - tolongás

etwas ergattern – megkaparintani

e Faustregel – ökölszabály

sich pudelwohl fühlen – nagyon jól érezni magát.

aus der Not geboren – a szükség szülte

e Wohngemeinschaft – lakóközösség

 

 

Prüfe dein Textverständnis

 

1. Die Serbin Tijana …

a) hat ihre kleine Wohnung in der Mitte des Semesters bezogen.

b) ist mit der Größe ihres Zimmers nicht ganz glücklich.

 

2. Das Deutsche Studentenwerk ist darum bemüht, dass …

a) Studierenden Wohnheimzimmer von mindestens 30 Quadratmetern zur Verfügung stehen.

b) in den Wohnheimen nicht nur Deutsche wohnen.

 

3. Harold …

a) ist unglücklich darüber, dass er nicht in einer eigenen Wohnung lebt.

b) hatte sich auf einen Platz im Studentenwohnheim beworben, erhielt aber einen ablehnenden Bescheid.

 

4. Freie Plätze in einer Wohngemeinschaft werden …

a) unter allen Bewerberinnen und Bewerbern verlost.

b) an diejenigen vergeben, die den anderen WG-Bewohnerinnen und Bewohnern am sympathischsten sind.

 

5. Studierende, die sich für das Angebot „Wohnen für Hilfe“ entscheiden, …

a) haben bestimmte Verpflichtungen, die vertraglich festgelegt werden.

b) wohnen völlig kostenfrei bei Menschen, die Platz in ihren Häusern oder Wohnungen haben, weil diese sich über Gesellschaft freuen.

 

 

 

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